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Ein Marathon, besonders als Anfänger, ist eine große Aufgabe, aber mit der richtigen Vorbereitung sehr gut machbar. Der Schlüssel ist nicht Härte, sondern ein sauber aufgebauter Plan mit genügend lockeren Läufen, langen Einheiten, Entlastungswochen und einem guten Tapering vor dem Wettkampf.
Wichtig vorab: Dieser Plan ist für Läufer mit vorhandener Grundausdauer gedacht, idealerweise mit 10-km- oder Halbmarathon-Erfahrung, nicht für komplette Laufanfänger.
Für wen dieser Plan geeignet ist
Der Plan passt zu dir, wenn du regelmäßig läufst, mehrere Einheiten pro Woche verträgst und schon längere Strecken ohne Probleme schaffst.
Wenn du erst kurz läufst oder noch keine stabile Basis hast, solltest du zuerst kürzere Ziele aufbauen, bevor du in die Marathonvorbereitung gehst.
Du solltest idealerweise schon können:
- 3 bis 4 Läufe pro Woche.
- Einen lockeren Lauf von 60 Minuten oder mehr.
- Längere Einheiten ohne größere Beschwerden.
- Mit ruhigem Dauerlauf und etwas flotteren Abschnitten umgehen.
Du bist noch nicht ganz bereit für den Marathon? Kein Problem – schau dir einfach unsere Trainingspläne für 5K, 10K oder Halbmarathon an und lege ein solides Fundament für dein Ziel.
So ist der Plan aufgebaut
Der Plan folgt vier Phasen: Grundlage, Aufbau, Wettkampfspezifik und Tapering. Diese Struktur ist im Marathontraining sinnvoll, weil sie Belastung und Erholung vernünftig verteilt.
Entlastungswochen sind dabei kein Rückschritt, sondern helfen dir, die Trainingsreize zu verarbeiten und gesund zu bleiben.

Phase 1: Grundlage
In den ersten Wochen baust du Routine auf, läufst locker und gewöhnst deinen Körper an einen regelmäßigen Trainingsrhythmus. Die Intensität bleibt niedrig, damit die aerobe Basis sauber wächst.
Phase 2: Aufbau
Jetzt steigen die Wochenkilometer und die langen Läufe schrittweise an. So wächst die Belastbarkeit für die Marathondistanz.
Phase 3: Wettkampfspezifik
In dieser Phase trainierst du gezielt Marathontempo und testest auch die Verpflegung. Das macht das Renngefühl später vertrauter.
Phase 4: Tapering
Die letzten drei Wochen dienen der Frische. Der Umfang sinkt, damit du mit frischen Beinen an der Startlinie stehst.
16-Wochen Trainingsplan für deinen Marathon
Woche | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag | Fokus |
1 | Ruhetag | 5 km locker | 20 Min Stabi/Mobilität | 6 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 8 km langer Lauf | Einstieg, Rhythmus |
2 | Ruhetag | 6 km locker | 20 Min Stabi | 6 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 10 km langer Lauf | Grundlage festigen |
3 | Ruhetag | 6 km locker + 4 Steigerungen | 20 Min Mobilität/Kraft | 7 km locker | Ruhetag | 6 km locker | 12 km langer Lauf | sanfter Aufbau |
4 | Ruhetag | 5 km locker | 20 Min Stabi | 6 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 10 km langer Lauf | Entlastung |
5 | Ruhetag | 7 km locker | 25 Min Kraft/Stabi | 7 km mit 3 km Marathonpace | Ruhetag | 6 km locker | 14 km langer Lauf | Aufbauphase |
6 | Ruhetag | 7 km locker | 25 Min Mobilität/Kraft | 8 km locker | Ruhetag | 6 km locker | 16 km langer Lauf | Umfang steigern |
7 | Ruhetag | 8 km locker + 5 Steigerungen | 25 Min Stabi | 8 km mit 4 km Marathonpace | Ruhetag | 6 km locker | 18 km langer Lauf | längere Belastung |
8 | Ruhetag | 6 km locker | 20 Min Mobilität | 7 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 14 km langer Lauf | Entlastungswoche |
9 | Ruhetag | 8 km locker | 25 Min Kraft/Stabi | 9 km mit 5 km Marathonpace | Ruhetag | 6 km locker | 20 km langer Lauf | marathonspezifisch |
10 | Ruhetag | 8 km locker | 25 Min Mobilität/Kraft | 9 km locker | Ruhetag | 6 km locker | 22 km langer Lauf | Ausdauer aufbauen |
11 | Ruhetag | 8 km locker + 5 Steigerungen | 25 Min Stabi | 10 km mit 6 km Marathonpace | Ruhetag | 6 km locker | 24 km langer Lauf | Peak-Woche |
12 | Ruhetag | 7 km locker | 20 Min Mobilität | 8 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 18 km langer Lauf | Entlastung |
13 | Ruhetag | 8 km locker | 25 Min Kraft/Stabi | 10 km mit 6 km Marathonpace | Ruhetag | 6 km locker | 28 km langer Lauf | letzter großer Reiz |
14 | Ruhetag | 7 km locker | 20 Min Mobilität | 8 km locker | Ruhetag | 5 km locker | 22 km langer Lauf | Tapering beginnt |
15 | Ruhetag | 6 km locker | 20 Min Stabi leicht | 7 km mit 3 km Marathonpace | Ruhetag | 5 km locker | 14 km langer Lauf | Umfang senken |
16 | Ruhetag | 5 km locker | 20 Min Mobilität | 4 km locker + 3 Steigerungen | Ruhetag | 15–20 Min sehr locker oder Ruhetag | Marathon: 42,195 km | Wettkampfwoche |
👉Dieser 16-Wochen‑Plan führt dich sicher zum ersten Marathon. Wenn du ihn ausdrucken oder mitnehmen möchtest, lade ihn einfach hier als PDF herunter:
So laufen sich die Einheiten richtig
Die meisten Einheiten sollten locker bleiben. Nur einzelne Trainingsläufe werden zügiger gelaufen, vor allem in Marathonpace.
Long Runs sind keine Testwettkämpfe, sondern dienen dazu, die lange Belastung im Marathon zu simulieren und den Körper daran zu gewöhnen.
Faustregeln:
- Locker: Du kannst dich noch unterhalten.
- Marathonpace: Geplantes Renntempo, aber kontrolliert.
- Steigerungen: Kurz und locker beschleunigen, nicht sprinten.
- Long Run: Ruhig, konstant und ohne Druck.
Ausrüstung für den Marathon
Für einen Marathon sind passende Laufschuhe, gute Socken* und funktionelle Kleidung wichtig. Gerade in einem 16-Wochen-Plan kann ein Schuhmodell durch die vielen Kilometer deutlich verschleißen.
Wenn du diese Ausrüstung sinnvoll ergänzen willst, findest du in unserer Kategorie Lauf-Ausrüstung passende Empfehlungen zu Schuhen, Socken und praktischem Zubehör. Besonders sinnvoll sind hier Produkte, die deinen Trainingsalltag wirklich verbessern und nicht nur „nett“ aussehen.
Ernährung und Verpflegung

Beim Marathon ist Verpflegung ein echter Leistungsfaktor. Du solltest Gels*, Trinken und Kohlenhydrate schon im Training testen, damit dein Magen sie im Wettkampf gut verträgt.
Für längere Einheiten und den Renntag lohnt sich ein Blick in unsere Kategorie Lauf-Ernährung & Supplements, wenn du passende Gels, Getränke oder Elektrolyte* suchst. Dort findest du Ergänzungen, die dir helfen können, die Verpflegung im Training sauber zu testen.
Darauf solltest du achten:
- Verpflegung früh im Training testen.
- Ab längeren Läufen mit Energiezufuhr arbeiten.
- Nicht nur auf Durst warten, sondern geplant trinken.
- Kein neues Produkt erstmals am Wettkampftag einsetzen.
Verletzungsprävention und Regeneration
Marathontraining funktioniert nur gut, wenn du vernünftig mit Belastung umgehst. Zu schnelle Steigerungen, zu wenig Schlaf oder ignorierte Schmerzen sind häufige Fehler.
Auch bei der Regeneration kannst du sinnvoll ergänzen: In unserer Kategorie Lauf-Verletzungen & Hilfe findest du Hilfsmittel wie Faszienrollen*, Massagebälle oder Kompressionsprodukte, die die Erholung unterstützen können.
Merke dir:
- Belastung langsam steigern.
- Entlastungswochen ernst nehmen.
- Schmerzen nicht wegtrainieren.
- Schlaf und Regeneration bewusst einplanen
Fazit
Ein Marathon ist kein Zufall, sondern das Ergebnis aus Struktur, Geduld und konsequentem Training. Mit diesem 16-Wochen-Plan baust du deine Form systematisch auf und gehst mit einer klaren Strategie an den Start.
Wenn du den Plan ruhig, regelmäßig und mit guter Verpflegung umsetzt, ist dein erstes Finish ein realistisches Ziel.




